Würdigungen

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    Als ich in der Zeitung las, der Otto-Versand könne gegenüber seinem Konkurrenten ins Hintertreffen geraten, da war mir zugleich klar: Michael Otto und der Vorstand des Unternehmens würden alsbald reagieren. Und so ist es dann auch gekommen. Das Unternehmen gab bekannt, daß es im laufenden Geschäftsjahr einen dreistelligen Millionenbetrag in eine breit angelegte Marktoffensive investieren will.

    Woher ich meine Zuversicht nahm? Ich kenne Michael Otto seit drei Jahrzehnten. Ich weiß, daß er stets alle Entwicklungen beobachtet, daß er sein Handeln den geänderten Erfordernissen anpaßt, daß er sich neu orientiert - und alles geschieht immer ohne Pomp und ohne Brimborium. Schon im Sommer 2012 hatte Michael Otto selbstbewußt gesagt, in Zukunft werde es wahrscheinlich nur noch zwei große Online-Anbieter mit Universalangebot geben, nämlich Amazon und Otto.

    Mein Vertrauen in den Unternehmer Michael Otto und in seine Mannschaft speist sich aus den Erfahrungen, die ich mit seinem Vater Werner Otto wie ebenso mit seinen Söhnen gemacht habe. Michael Otto hat das Unternehmen zum weltweit erfolgreichsten Versandhaus und zum zweitgrößten im Internethandel ausgebaut. Und dies alles stets leise, schnörkellos und unter Vermeidung von großen Worten und großen Emotionen.

    Werner Otto hatte Glück mit der Tüchtigkeit seiner Kinder. Seine Söhne Michael und Alex haben den Versandhandel und die Grundstücks- und Entwicklungsaktivitäten des Hauses erfolgreich weitergeführt. Sie haben sich stets für neue Ideen engagiert, sofern sie Erfolg versprachen. Alle drei Ottos haben stets einen guten Überblick über die Welt und zugleich haben sie nie verlernt, Fragen zu stellen. Die Unternehmer der Familie Otto sind große Kaufleute - mit einem stark ausgeprägten Bewußtsein ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kunden, gegenüber ihren Mitarbeitern, gegenüber der sozialen und der natürlichen Umwelt.

    Sie haben viele Arbeitsplätze geschaffen. Genauso wichtig, wenngleich nicht immer selbstverständlich: Sie haben Steuern bezahlt, und zwar nicht wenig. Schon dies allein ist ein großer Beitrag zum öffentlichen Wohl, ganz abgesehen von gemeinnützigen Stiftungen und Spenden. Michael Otto hat auf der Grundlage seines Erfolgs sehr viel für die salus publica, für das öffentliche Wohl getan - und er tut es bis heute. Nicht viele Großunternehmer haben sich in vergleichbarer Weise gemeinnützig engagiert.

    Michael Otto ist sich, ganz nach dem Vorbild seines Vaters, seiner sozialen und politischen Verantwortung stets bewußt. Er lebt nach Artikel 14 GG, in dem es heißt: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." Michael Otto ist bis zum heutigen Tag ein Beispiel dafür, daß ein sozial verantwortungsbewußter Chef eines Unternehmens zugleich nachhaltigen Erfolg erzielen kann.

    Ich wünsche Michael Otto alles Gute zu seinem Geburtstag und hoffe, daß er seine Arbeit noch lange fortsetzt.

    Helmut Schmidt
    Bundeskanzler a. D.
     
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    „Es gibt Fehlentscheidungen in Politik und Gesellschaft zu Nachteil unserer Natur und Umwelt - die kann und muss man kritisieren. Aber man darf sich nicht auf das Kritisieren beschränken, sondern muss dort, wo man selbst Verantwortung trägt, so gut wie möglich zur Lösung der Probleme beitragen. Wenn alle darauf warten, dass andere handeln, geschieht am Ende gar nichts.“

    Sinngemäß ist dieses ein zentraler Wahlspruch von Michael Otto, dem er sich schon in jungen Jahren verpflichtet fühlte als er beispielsweise Kontakte zum Club of Rome aufnahm und später als Konzernleiter damit begann, sein Unternehmen schrittweise und konsequent auf mehr Nachhaltigkeit umzustellen. Das habe ich im wissenschaftlichen Beirats des WWF und später als Vorsitzender des Präsidiums an der Einführung des vom WWF ins Leben gerufenen FSC-Nachhaltigkeitssiegels für Holzprodukte und Papier im Otto-Konzern miterlebt – und im Kuratorium der Michael-Otto-Stiftung für Umweltschutz konnte ich die Entwicklung des umweltverträglichen Baumwollzertifikats CMIA von Otto mit begleiten.
    Für den WWF war es ein wahrer Glücksfall, als sich Michael Otto Mitte der 90er Jahre bereit erklärte, den Vorsitz des Stiftungsrats zu übernehmen. Und für Michael Otto war es auch eine interessante Aufgabe – so sagt er immer wieder – über seinen Unternehmensrahmen hinaus durch den WWF als global agierende Natur- und Umweltschutzorganisation nähere Einblicke in die brennenden Umweltprobleme unseres Planeten zu erhalten und gestalterischen Einfluss auf Lösungswege nehmen zu können.
    Die Kombination von unternehmerischem Denken und einem authentischen Bezug zur Natur mit fundierten Kenntnissen besonders über die heimische und die afrikanische Tierwelt boten durch Michael Otto hervorragende Voraussetzungen, den WWF inhaltlich und strukturell mit Augenmaß voran zu bringen. Als ein wichtiger Schritt zu Beginn seines Amtes erwies sich eine gründliche unternehmerische Analyse und strategische Beratung des WWF durch die Boston Consulting Group. Dadurch wurden neue Organisationsstrukturen und Entscheidungsabläufe eingeführt, die eine wichtige Voraussetzung für eine annähernde Vervierfachung von Einnahmen und Zahl der Fördermitglieder des WWF in Deutschland seit Ende der 90er Jahre zu schaffen.
    Eine Umweltorganisation wie der WWF kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn sie im Grundsatz von Zukunftsoptimismus getragen wird und angesichts teils erschütternder Nachrichten über Naturverluste auf der Erde nicht den Kopf hängen lässt sondern die Probleme mit mutiger Lösungsorientierung anpackt und sich mit allen Beteiligten an einen Tisch setzt. Das genau ist auch eine Lebenseinstellung von Michel Otto, den ich stets als einen positiv nach vorne blickenden Menschen erlebt habe mit Realitätssinn, Lösungswillen und einem oftmals ausgeprägten Sinn für Humor.
    Im Miteinander sind Verlässlichkeit, Geradlinigkeit und Entscheidungsfreude wichtige Eigenschaften, um Größeres bewegen zu können. Hier trafen mit Michael Otto Personen in der WWF-Spitze zusammen, die sich aufeinander verlassen konnten und die in der Lage waren, mit Augenmaß und Flexibilität wichtige Weichenstellungen manchmal in aller Kürze vorzunehmen. Und manches, was hinderliche finanzielle Probleme aufwarf, wurde großzügig von Michel Otto selbst gelöst.
    Erst vor wenigen Monaten fiel in einem knappen 10 Minutentelefonat, das mich während einer Vorlesung über das menschliche Gehirn erreichte, eine solche wichtige Problemlösung. Die Studenten hatten mit Verständnis eine kurze Unterbrechung der Vorlesung mit der Begründung akzeptiert „es geht um ein wichtiges Naturschutzprojekt, Dr. Otto ist am Handy“. In diesem Telefonat gab mir Michael Otto auf Grundlage eines ihm Stunden zuvor zugestellten Exposés die großzügige Zusage, den Kauf einer Gaststätte in einem Nationalparkpark finanzieren zu wollen, um diesen Störbereich in der Natur zu befrieden und zu einer Informationsstätte mit Wanderstützpunkt umgestalten zu können. Ich erklärte anschließend den Studenten, dass sie mit Ihrer Geduld dazu beigetragen hätten, in einem günstigen Moment ein wichtiges Problem in einem Nationalpark finanziell gelöst zu haben – was durch Klopfen auf die Vorlesungsbänke gewürdigt wurde.
    Seit dem Sommer 2012 ist Dr. Otto als Ehrenvorsitzender des Stiftungsrats dem WWF weiterhin als Mentor und Unterstützer eng verbunden. Durch den Kauf von 100 Artenschutzkoffern des WWF für Schulunterricht und durch die Finanzierung der Informationsstätte für das Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ engagiert er sich weiterhin mit Begeisterung für Themen der Jugend- und Umweltbildung auf dem Gebiet des Natur- und Artenschutzes und bleibt seiner Linie treu, nicht untätig abwarten zu wollen bis sich möglicherweise der Staat solcher Aufgaben annimmt, getreu seinem Wahlspruch
    „wenn alle darauf warten dass andere handeln, dann geschieht am Ende gar nichts.“
    Stiftungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeiter des WWF wünschen Herrn Dr. Michael Otto alles Gute zum Geburtstag am 12. April 2013 und freuen sich auf die weitere enge Verbundenheit mit ihm als Ehrenvorsitzenden des WWF.
    Prof. Dr. Detlev Drenckhahn
    Präsident WWF Deutschland
     
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    Ich begegnete Michael Otto zum ersten Mal in einem Kreis von Frauen und Männern, die sich Mitte der 90er Jahre wiederholt am Müritzsee trafen und darüber diskutierten, wie mit privaten Initiativen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt werden kann.

    In meiner neuen Aufgabe als Bundespräsident bat ich Michael Otto, mir die sprichwörtliche Mäzenatenkultur der Hamburger Kaufmannschaft vertieft zu erläutern. Und als ich mich bei einem Besuch des Landes Schleswig-Holstein vor Ort über die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz informieren wollte, ließ er es sich nicht nehmen, mir persönlich die Arbeit des Michael-Otto-Instituts im NABU in Bergenhusen vorzustellen. Er offenbarte ein erstaunliches Detailwissen über das Leben (und die Bedrohung) der Störche und Wiesenvögel.

    Schon viele Jahre und bis heute tauschen wir uns aber vor allem über Afrika aus. Michael Otto hat als weitsichtiger Unternehmer längst das große wirtschaftliche und politische Potenzial dieses Kontinents erkannt. Aber er sieht sich auch durch die Armut dort als Unternehmer und Weltbürger gefordert. In Afrika ist sein Name inzwischen fast zu einem Synonym für „organic cotton“ geworden, dem umweltschonenden Anbau von Baumwolle. Ich freue mich sehr darüber, dass Michael Otto keine Mühe scheut, auch im persönlichen Gespräch in Afrika um bessere Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliche Investitionen zu werben. In seiner Vision für Afrika sollten Baumwolle und andere Rohstoffe zunehmend vor Ort verarbeitet werden. Er weiß, dass der allgegenwärtigen Perspektivlosigkeit der afrikanischen Jugend vor allem auch durch Bildung, Ausbildung und Arbeitsplätze entgegengewirkt werden muss.

    Unser Grundgesetz garantiert das Recht auf Privateigentum. Und es sagt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“. Michael Otto lebt diese Verpflichtung.

    Unternehmer wie Michael Otto sind Vorbild und Ansporn, die Soziale Marktwirtschaft lebendig zu halten, für den Wohlstand in Deutschland und der Welt.

    Danke Michael Otto. Ad multos annos.

    Prof. Dr. Horst Köhler
    Bundespräsident a.D.
     
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    Michael Otto hat als Unternehmer bewiesen, dass ökonomischer Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung am besten Hand in Hand gehen.

    Als Vorstandsvorsitzender hat Michael Otto seinen Handelskonzern über Jahrzehnte hinweg erfolgreich geführt. Gleichzeitig hat er sich als Stifter und Initiator sozialer Projekte betätigt und nicht zuletzt durch das Vorbild des eigenen Unternehmens für wertegeleitetes Wirtschaften und den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt stark gemacht.

    Sein glaubwürdiges ethisch-unternehmerisches Handeln und sein beispielgebendes Engagement machen ihn zu einem Vorbild für viele.

    Zu seinem 70. Geburtstag gratuliere ich herzlich.

    Olaf Scholz
    Erster Bürgermeister Freie und Hansestadt Hamburg
     
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    Lieber Herr Dr. Otto,
    Ihr Engagement für „Cotton Made in Africa“ schätze ich außerordentlich hoch. Sie haben die Chancen, die in unserem Nachbarkontinent Afrika auch für die deutsche Wirtschaft liegen, als einer der ersten erkannt. Sie sind Pionier und haben investiert – in Afrika und für die Menschen im dort so zentralen Bereich der Landwirtschaft.

    Dabei setzen Sie sich für nachhaltige Entwicklung ein – und der Erfolg gibt Ihnen Recht: Dank der Initiative „Cotton made in Africa“ sind zum Beispiel in Benin die Einkommen von etwa 20.000 Bauernfamilien deutlich gestiegen, die Regionen entwickeln sich, Kinder gehen in die Schule und die Gesundheitsversorgung ist gewährleistet.

    Ich finde, genau so kann Engagement der deutschen Wirtschaft in Afrika wirken: Zum Vorteil des Unternehmens, aber gleichzeitig auch zum Vorteil der Menschen vor Ort und der Volkswirtschaften in Afrika, die Steuereinnahmen erzielen und damit staatliche Dienstleistungen erbringen können – ein Gewinn für alle Beteiligten. Ich wünsche mir, dass Ihrem guten Beispiel noch viele andere Unternehmen folgen – dafür trete ich ein, denn von solchen Engagements brauchen wir viel mehr.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute zu Ihrem 70. Geburtstag und gratuliere Ihnen sehr herzlich – verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit, Glück und Erfolg.

    Ihr

    Dirk Niebel
    Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
     
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    Dr. Michael Otto ist für mich der Inbegriff des „ehrbaren Kaufmanns“ – in der besten Tradition unserer gemeinsamen Heimatstadt Hamburg.
    Für ihn war und ist wirtschaftlicher Erfolg nicht zu trennen von der Verantwortung für die Gesellschaft und das Gemeinwohl. Dieser Verantwortung stellt er sich seit jeher mit außerordentlicher Konsequenz und großer Weitsicht. Er war ein Pionier der nachhaltigen Unternehmensführung – lange bevor der Umweltschutz in der Mitte der Gesellschaft angekommen war. Seine Erfahrung und sein Engagement - nicht zuletzt bei der 2°-Initiative - , aber auch das Exempel seiner Erfolgsgeschichte sind heute wichtiger denn je. Für mich ist und bleibt Michael Otto ein großes hanseatisches Vorbild.
    Rüdiger Grube
    Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG
     
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    Lieber Michael Otto,

    auch Robert Bosch hätte Otto gut gefunden – so habe ich einmal auf Ihren Firmenslogan angespielt.

    In der Tat verbindet Sie vieles mit unserem Firmengründer: der unternehmerische Erfolg, beinahe noch mehr die unternehmerische Verantwortung. Wie Robert Bosch mit der freiwilligen Einführung des Acht-Stunden-Tages seiner Zeit voraus war, so sind Sie, Michael Otto, ein Vordenker der Nachhaltigkeit. Ihrem Denken, das finde ich besonders eindrucksvoll, entspringen viele praktische Initiativen – zum Beispiel „Cotton made in Africa“. Genauso sind Umwelt- und Klimaschutz für Sie keine bloß sonntäglichen Einsichten, Sie setzen alles daran, dass sich die ökologischen Ziele auch im Alltag Ihres Unternehmens widerspiegeln. Es ist diese fruchtbare Unruhe, die Sie auch in den Gesellschafterkreis der Robert Bosch Industrietreuhand KG tragen. Diesem Kreis gehören Sie seit fast acht Jahren an – die Diskussionen mit Ihnen über die Sache der Nachhaltigkeit habe ich immer wieder als sehr anregend und gewinnend erlebt. Lieber Michael Otto, zu Ihrem 70. Geburtstag wünsche ich Ihnen alles Gute – und das nachhaltig!

    Ihr Franz Fehrenbach
    Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH
     
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    Lieber Michael,
    als Dein Vater die ersten Kataloge versendete, begann mein Vater das Magazin zu verlegen, das heute BUNTE ist.

    Doch uns verbindet viel mehr als die lange und fruchtbare Geschäftsbeziehung, die unsere Väter im Nachkriegsdeutschland begründeten: In den fast 50 Jahren, die wir uns kennen, erlebten wir gemeinsam die wohl spannendsten Kapitel der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Ich erinnere mich, wie wir 1987 gemeinsam in Moskau waren, zwei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer, mit dem die Globalisierung völlig neue Dimensionen bekommen sollte. Ab 1995 wurde uns dann die fundamentale Bedeutung der digitalen Revolution für unsere jeweiligen Branchen bewusst. Die Weitsicht, mit der Du diese neuen Märkte und Welten erschließt und der Mut, mit dem Du den Wettbewerb mit ganz neuen Konkurrenten annimmst, imponieren mir immer wieder.

    Deine Lebensleistung wäre aber mit der Reduzierung auf Deine herausragenden unternehmerischen Erfolge nur unzureichend beschrieben. Es ist auch Dein bewundernswerter Einsatz für unsere Gesellschaft, der Dich als Menschen auszeichnet, Deine beispiellose Großzügigkeit und die Überzeugung, dass Unternehmertum stets auch das Gemeinwohl im Blick haben muss. Bei all dem pflegst Du ganz selbstverständlich ein nobles hanseatisches Understatement, das mich bei der Lektüre Thomas Manns immer an Dich denken lässt.

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

    Dein Hubert
     
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